Wie man sich dank Kinderhandies sicherer fühlen kann

Was gibt es für Eltern beruhigenderes als die Gewissheit, immer ein wachsames Ohr und Auge auf den jüngsten Familiennachwuchs haben zu können, ohne ihn dabei freizeitlich sehr stark einschränken zu müssen? Gerade in einer Zeit, zu der Medienberichte von verschwundenen Kindern immer häufiger werden, ist eine kleine zusätzliche Kontrollmöglichkeit doch sicher nicht verkehrt. Der Haken dabei: Je älter die Kinder werden, desto weniger wollen sie das Gefühl haben zu stark eingeschränkt und von den Erziehungsberechtigten bzw. Eltern überwacht zu werden.

Eine beliebte Problemlösung hierfür ist, schon jungen Kindern ein Handy anzuvertrauen. Das hat für beide Seiten Vorteile: der frühreife Nachwuchs stärkt damit sein Zugehörigkeitsgefühl, die Eltern wissen ihr Kind wieder ein bisschen sicherer.

Das Kinderhandy als kognitives Kontrollwerkzeug

Nun gibt es aktuell auf dem Handymarkt Modelle in allen Formen, Farben und Größen, teilweise mit einem Funktionsumfang, der weit über die eigentliche Grundfunktion, telefonieren, hinausgeht.

kleines Kind mit Handy

Die nahezu perfekte Lösung ist das sogenannte Kinderhandy. Diese haben einen eingeschränkten Funktionsumfang, sind kindgerecht bunt gestaltet und haben meist nur wenige, große Tasten.

Vielleicht nicht unbedingt dass, was sich Grundschulkinder wünschen, aber die Handys wurden vorrangig für die Eltern entwickelt und müssen nicht uninteressant für Kinder sein.

Tipps zum Kauf

Der augenscheinlich größte Vorteil ist die ständige Erreichbarkeit der Kinder – aber je nach Bedarf können aktuelle Modelle auch mehr: mit einem GPS – Modul ausgestattete Geräte können über das Internet auf den Meter genau von autorisierten Personen, vorrangig die Erziehungsberechtigten, geortet werden. Fast jedes Kinderhandy (Themenwebseite und Shop) verfügen über eine Rufnummernsperre, bei der nur bestimmte Nummern angerufen werden können, oder, andersherum, besitzen sie eine Sperre für eingehende unbekannte Rufnummern – zum Beispiel kostenintensive Dialer oder Werbeanrufe.

Ein weiterer wichtiger Bestandteil ist ein SOS – Knopf, um schnell Hilfe anfordern zu können. Ferner kann man die wichtigsten Rufnummern auf Kurzwahltasten legen, was im Ernstfall Zeit erspart.

Allerdings ist ein offenes Gespräch mit dem Kind vor der Anschaffung unumgänglich. Klären Sie auf einer Augenhöhe, wozu ein solches Gerät dienen kann und das damit auch eine große Verantwortung einhergeht. Je früher Sie anfangen, dem Kind kleinere Aufgaben und Zuständigkeiten zu übertragen, desto besser kommen Sie mit größeren Verantwortungen klar, wie zum Beispiel einem eigenen Mobiltelefon. Solche Aufgaben könnten das Aufladen des Akkus und der pflegliche Transport sein. Ebenso könnten ältere Geschwister dazu angehalten werden zu abgesprochen Zeiten jüngere Geschwister anzurufen, um zu fragen, ob alles ok sei.

Lassen Sie sich am besten gemeinsam mit Ihrem Nachwuchs auf einer Fachwebseite, wie weiter oben verlinkt oder in einem entsprechenden Geschäft (Fachhandel für Sicherheitstechnik) beraten. Überlegen Sie sich vorher genau, welchen Funktionsumfang das Gerät haben sollte, und lernen sie das Handy gemeinsam mit Ihrem Kind kennen.

Am allerwichtigsten ist aber – lassen Sie das Kind mit Vorbehalt das Design bestimmen, darauf legt es wahrscheinlich sowieso am meisten Wert (ZDF Studie: “Kinder wollen mitbestimmen” als PDF-Datei).

Interessante Info? Ich freue mich auf einen Kommentar!

Kommentare
Sag Deine Meinung »
Deine Antwort
Name
Email (nicht angezeigt)